06.04.2018

Fernab jeglicher Zivilisation - Tag 3 der Reise

Nach einer herrlichen Nacht ging es für mich am Mittwoch also weiter Richtung Uluru/Ayers Rock. Der Stuart Highway brachte mich dabei erneut vorbei an Steppenartigen Landschaften und in Gegenden in denen es weder Radio noch Internet bzw. normalen Empfang gab.
Gerade im nördlichen Teil von South Australia bzw. Auch später in Northern Territory trifft man vermehrt auf sogenannte Road Trains. Dies sind LKWs mit mehr als 2 Anhängern, meistens 3. Sie fungieren als Zug auf der Straße. Das heißt aber noch lange nicht, dass es in  dieser Gegend keine Züge gibt. Dies konnte ich nämlich an diesem Tag mit eigenen Augen sehen, als ein Zug mit mehr als 20 Anhängern links von mir vorbeifuhr.
Eine weitere Sache die mir im Outback aufgefallen ist: sobald einem ein Auto entgegenkommt grüßt man die Insassen, egal ob man denjenigen kennt oder nicht :D
Wie bereits erwähnt führte mich meine Route weiter nach Norden in das Northern Territory. Ein Territorium des Commonwealth of Australia, welches zwar eine gewaltige Fläche einnimmt, jedoch gerade mal auf 250.000 Einwohner kommt (ja da fehlt keine Null zur Million, die haben wirklich nur 250 Tausend Einwohnrr :D ). An einem Roadhouse musste ich dann erneut volltanken. 1,89$ pro Liter... 122$ insgesamt... mir wurde schlecht :D Aber was sein muss, muss sein. Als ich bezahlen wollte, ist mir meine PIN nicht mehr ganz eingefallen und so gab es eine Fehleranzeige am Gerät. Die Kassierin vor mir an den Betrag aufzuspliten, denn dann würde die PIN entfallen. Gesagt, getan. Als ich wieder am Auto war überprüfte ich meine PIN und mir fiel auf, dass ich lediglich eine Zahl falsch habe" anstatt **** hätte ich **** eingeben müssen. (Ihr dachtet wohl nicht im Ernst, dass ich die hier her schreibe :D )
Nun ging es weiter in Richtung des Rasthofes, wo ich an diesen Tag übernachten werde. Plötzlich tauchte am Horizont ein großer roter Berg auf. Ich dachte wirklich, dass es bereits der Uluru/Ayers Rock sei. Jedoch musste ich nach einer Zeit feststellen, dass es lediglich der Mount Connor war. Er war zwar auch gewaltig und schön anzusehen, aber eben nicht der "Berg" DEN ich sehen wollte.
Bereits halb 4 habe ich dann den Gasthof erreicht und parkte im Bereich des kostenlosen Campings. Ich bemerkte jedoch, dass ich immernoch gar keinen Empfang hatte. Lediglich Notruf war möglich. Jedoch sah ich auf meiner Campingplatz App für Australien, dass es hier WLAN geben soll. Ich näherte mich dem Gebäude ein wenig und tatsächlich WLAN^-^ Eine Verbindung nach Deutschland und der Welt, HURRA!!!
Aber nicht nur WLAN gab es hier. Auch ein Emu sowie Wellensittiche und noch irgendwelche Vögel deren Namen ich jetzt nicht weiß gab es hier.
Als es dann später wurde ging ich noch schnell in die auf den Gasthof sich befindende Dusche und machte mir das erste mal seit 2 Tagen etwas warmes zum Abendessen. Es gab Schnitzelsandwich mit Eiern ^-^ Lecker
Aber auch hier gab es wieder mal zahlreiche Fliegen, wodurch man es nicht lange außerhalb geschlossen Räumen aushält ...
Aber nicht nur von den Fliegen bekam ich Gesellschaft. Auch ein Vogel näherte sich mir an und wollte etwas abbekommen. Ich warf ihm ein Stückchen Brot zu und er verschwand.
Pünklich zur Abenddämmerung kamen die Kühe wieder von ihrem Freigang und mit Freigang meinte ich auch Freigang. Hier im Outback kennt man so was wie Zäune nicht, denn die Tiere sind ans Futter und Wasser gewöhnt ... Zunächst dachte ich, dass das gemuhe auf dem Feld irgendwann aufhört, doch wurde bis frühs durch gemuht, was sich auch bei meinem Schlaf bemerkbar machte... 4 mal war ich so in der Nacht wach ... und dabei soll es doch am Donnerstag erst zum Uluru/Ayers Rock ...































































1 Kommentar:

  1. da wünsche ich dir noch viel Spaß und eine unfallfreie Fahrt Freu mich schon auf die nächsten Bilder

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