07.04.2018

Endlich: Der Uluru/Ayers Rock und Alice Springs

Am Donnerstag war es endlich soweit. Ich werde den bekanntesten "Berg" Australiens sehen und anschließend nach Alice Springs fahren. Aufgrund des ständigen gemuhe der Kühe, konnte ich dieße Nacht nicht besonders gut schlafen. Aufgrunddessen war ich bereits sehr beizeiten munter. Ich überlegte mir bereits aufzustehen und zum Uluru zu fahren, entschied mich aber dagegen, was dann später zu Stress wurde. Gegen halb 9 fuhr ich dann in Richtung Uluru. Ich erreichte nach ungefähr 1,5 Stundne den Nationalpark, welchen man nur betreten konnte, wenn man 25$ bezahlte. Aber dieses Geld gab ich gerne, denn diesen Anblick vergisst man so schnell nicht. Ich parkte auf einem Parkplatz der sich direkt vor dem Ayers Rock befand, zog mir meine Trekkingschuhe an und lief los. Es gab einen direkten Wanderweg um den Berg, welcher einen zu vielen Informationstafel  brachte. So erfuhr ich beispielsweiße, dass es während der Regenzeit tosende Wasserfälle gibt, durch die sich die Aboriginies mit Wasser versorgten. Wie in allen urzeitlichen Kulturen, gab es auch hier spezielle Bereiche, die lediglich für Männer bzw. nur für Frauen waren. Auch gibt es hier einen Bereich, der bei den Aboriginies als Ruheort genutzt wurde.
Bereits nach einer halben Stunde bemerkte ich, dass meine Vorstellung falsch ist, innerhalb von 2 Stunden um den Berg zu kommen :D
Als ich von der Schatten auf die Sonnenseite kam, spürte ich sehe deutlich den Unterschied beider Seiten. Die Sonne schien mit einer unglaublichen Stärke, was mich jedoch nicht daran abhielt weiter zu laufen, denn 3/4 des Weges lagen noch bevor.
Je länger man den Weg folgte, desto mehr zeigte sich die Kraft der Natur. Wind und Regen führten im Laufe der Zeit zum Abschliff des Berges und schuf so unzählige Höhlen, die von den Aboriginies sicherlich als Schutz vor der Sonne genutzt wurden.
Dadurch, dass der Berg somit auch sehr anfällig war, durfte man bestimmte Bereiche eigentlich nicht fotografieren... naja eigentlich :D Aber wie sollten ihr sonst die Schönheit des Berges bewundern könne :D
Unterwegs gab es zudem noch ein paar Tafeln auf denen sich Geschichten befanden, welche die Aboriginies von Generation zu Generation weitergaben. Manchmal muss man dabei eine gewaltige Fantasie besitzen, um sich darin hinein zu versetzen :D Unglaublich ist daran jedoch auch, dass diese Geschichten lediglich durch Erzählungen und ein paar Wandmalereien weitergegeben wurden... wahnsinn...
Am Ende meines Rundganges kam ich zu der Stelle, an der man eigentlich auf den Berg hoch klettern konnte. Aus Zeitgründen, aber hauptsächlich aus Respekt zur Religion der Aboriginies, entschloss ich mich dies nicht zu tun. Klar wäre die Aussicht wahrscheinlich unglaublich gewesen. Doch was man nicht vergessen sollte ist, dass die Aboriginies auch nicht auf Kirchen rumlaufen würden bzw. das heilige Taufwasser in den Kirchen, durch allerlei Müll verschmutzen.
Nachdem ich noch ein paar Fotos gemacht hatte, fuhr ich nun Richtung Alice Springs. Insgesamt 5,5 Stunden dauerte die Fahrt, bis ich endlich gegen um 5 das Hostel erreichte. Alice Lodge heißt es und ist ziemlich simple gehalten. Aber das verblüffende hier ist: es sind haufenweise Deutsche und Holländer da :D
Nun bleibe ich hier erstmal bis Montag, bevor es für mich wieder Richtung Adelaide geht :)













































































































































































































2 Kommentare:

  1. das sind ja Hammer Bilder von Ayers Rock echt der Wahnsinn und Bruno ist auch wieder dabei

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  2. Ich bin hin und weg die Bilder sind sooooo schön als wenn ich selber dort gewesen wäre Meinen Traum erfüllst du jetzt für mich mit diesen Bildern Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß VlG oma Naise

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