06.04.2018

Tag 2 der Reise - Ab ins Outback

Meine erst Nacht im Auto war viel besser als ich mir sie vorgestellt hatte. Durch die angenehmen Temperaturen am Abend konnte ich gemütlich schlafen. Jedoch war der Morgen dagegen scheiße kalt :D Ich hab so sehr gefroren und dachte mir: " Sag mal bin ich in Neuhaus?" :D
Nachdem ich mir ein paar Scheiben Brot zum Frühstück machte und nochmal mein Auto begutachtete, ging die Fahrt weiter. Der nächste Stop hieß Port Pirie. Es ist eine sehr schöne und kleine Stadt am Meer. Ich tankte hier lediglich mein Auto schnell voll und ging kurz zum Wasser. Am Strand sah ich ein Schild welches darauf aufmerksam machte, dass es hier zu Begegnungen mit Schlangen kommen könnte... sehr toll dachte ich mir und machte lediglich ein paar Fotos bevor ich wieder auf schnellsten Weg zurück zum Auto ging :D
Als ich Port Pirie verließ sah ich durch Zufall auf dem Feld rechts neben mir eine Windhose :) Zwar noch kein richtiger Tornado, welchen ich auf jeden Fall mal sehen will, aber immerhin schon so etwas in der Art ^-^
Mein Weg führte mich weiter durch Port Augusta, einer weiteren kleinen Hafenstadt.
Und dann begann es: das Outback mit seinen schier unendlich langen Straßen und einer unglaublichen Fläche an unberührter Natur. Die Straßen führte dabei teilweise einfach 100 km gerade aus. Der Gegenverkehr wurde dabei immer weniger,  je mehr man sich im Outback befand. Die Straße führte dabei auch an unzähligen bewachsenen Hügeln vorbei.
Woran man merkt, dass man sich im Outback aufhält ist aber nicht Hauptsächlich die Hitze oder die unberührte Natur. Man merkt es spätestens, wenn man aussteigt und man gefühlt jede Sekunde 10 Fliegen wegschlagen darf... das ist so nervig :D
Bei Abenddämmerung erreichte ich dann auch Coober Pedy. Eine Stadt die durch den Opal-Minen entstand. Der Name Coober Pedy wurde übrigens von " kupa piti " der Aboriginies übernommen, was so viel wie "des weißen Mannes Loch" bedeutet. :D
In Cooper Pedy musste ich mal wieder tanken und dachte mir, dass ich hier auch campen könnte. Dies ist jedoch in der ganzen Stadt verboten und so wollte ich zunächst weiter fahren auf einen 40 km entfernten Parkplatz. Ungefähr bei der Hälfte drehte ich allerdings wieder um und fuhr zu einem LKW-Parkplatz in der Nähe von Coober Pedy. Ein Vorteil am Schlafen im Outback ist, dass man den Sternenhimmel sehr klar sehen kann. Einfach Wahnsinn... Somit war auch dieser Tag vorbei und ich schlief ein ...























Ich hätte es echt nicht mehr für möglich gehalten: auch Australien hat Windräder :D








Port Pirie



Man beachte den Bereich unterhalb von ATTENTION DOGS :D























Hier gibt es selbst deutsche Übersetzungen der Schilder :D




Die Lust schwindet:D












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